Geboren in Bischkek, Kirgisistan, begann Katharina Konradi 2009 ihre Gesangsausbildung bei Julie Kaufmann in Berlin. Ihr Masterstudium in Liedgestaltung schloss sie bei Christiane Iven und Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München ab. Meisterklassen mit Helmut Deutsch und Klesie Kelly-Moog gaben der Sopranistin weitere musikalische und künstlerische Impulse. Höhepunkte ihrer noch jungen Karriere markieren der Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 in Bonn und der damit verbundene Sonderpreis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung, ihre Mitwirkung bei der Eröffnung der Saison 17/18 des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter Thomas Hengelbrock sowie ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper als Ännchen in Der Freischütz von C.M. von Weber.

Die ersten beruflichen Schritte machte sie im Sommer 2013 an der Kammeroper München und am Theater Hof als Anne Frank in der Monooper Das Tagebuch der Anne Frank von Grigori Frid. Seit der Spielzeit 2015/16 gehört Katharina Konradi dem Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden an, wo sie die wichtigen Partien ihres Fachs singt: darunter Pamina, Gretel, Adele, Susanna, Zerlina und Zdenka. Nach ihrem bemerkenswerten Debüt in Hamburg wechselt Katharina Konradi ab der Saison 18/19 ins Ensemble der Hamburgischen Staatsoper.

Die Sopranistin gastiert regelmäßig bei renommierten Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Dresdener Philharmonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, beim Orchestre de Paris sowie dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter Dirigenten wie Lionel Bringuier, Paavo Järvi und Thomas Hengelbrock.

Katharina Konradi ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend Musiziert“ und der Sommerakademie Mozarteum 2015. Im gleichen Jahr gewann sie den 1. Preis des Kulturkreises Gasteig München in der Wertung „Lied-Duo“, ist Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin, der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ und zählt zu den Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Im März 2018 erscheint ihre Debüt CD, aufgenommen mit Gerold Huber am Klavier, unter dem Titel 'gedankenverloren' mit Liedern von Schubert, Strauss, Krenek, Trojahn und anderen beim Label Genuin.

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