„Gerhaher gave a masterful reading of “Von der Schönheit,” drawing in the listener with his detailed vocal reading constructing phrases in miniature and articulating every detail. […] Gerhaher’s reading was breathtaking in its profound sadness, bringing somber simplicity to his recitation of the first lines over the deep pounding of the orchestra, and conveying keen loss in the penultimate stanza, reflecting the longing in the text that cannot be fulfilled.“
Eric C. Simpson: “Rattle, London Symphony Orchestra guide an emotional journey through Mahler’s “Das Lied””, in: http://newyorkclassicalreview.com, May 07, 2018

“Christian Gerhaher in der Titelpartie ist darum eine Idealbesetzung, weil dieser Tage kein Sänger so ausgeprägt von der Sprache her denkt wie der deutsche Bariton mit seinem herrlich zeichnenden Timbre.“
Peter Hagmann: „Gefaltet und gespalten“, in: Opernwelt, 4|2018

“GerhaherHuber (one word) […] have set a totally new standard. They took a hold of Lied where Fischer-Dieskau left it […] and stripped it of all artifice […]: Natural, earnest, highly intellectual – and yet perfectly accessible and honest. […] Gerhaher is an uncommonly good recitalist […] Everything is real in this recital: the optimism, the loss, the anger, the futility. GerhaherHuber are truth in song. [...] Every emotion is authentic and comes to life. It is a lived traversal of the feelings and passions […] You listen on bended knee.”
Jens F. Laurson: „Oh, Only The Best Schöne Müllerin Ever!“,  in: Forbes, 05.12.2017

“Still sounding fresh-voiced as the miller’s apprentice, Gerhaher approaches the songs with a new, impulsive energy, as well as his finely honed eloquence in the poetry.”
Richard Fairman, “Schubert: Die schöne Müllerin — ‘absorbing new recording’”, in: Financial Times, 13.10.2017

„Der Höhepunkt der beiden Abende sind jedoch die Lieder Gustav Mahlers und ihre Solisten. Vor allem der Bariton Christian Ger­haher singt eine meisterhafte Deutung der «Rückert-Lieder» (Dienstag), lässt eventuelle Vorbehalte ob der speziellen Programmierung – der Mahler direkt nach dem Mozart verlangte ein flexibles Zuschauerohr – verschwinden. Mit zerbrechlichem Gestus spannt Gerhaher ein Netz von Vieldeutigkeit und Seelentiefe. Sein «Um Mitternacht» ist ein versponnener Traum, ein aus der Tiefe steigendes Dunkelgewächs. In endlosem Aufbau, alles bleibt im Pianissimo, zieht er hin zum finalen Nachtgesause. Ergreifend, packend, berührend. Die Ruhe und Leichtigkeit des Solisten gibt dem Gesang sein Gewicht. Was für ein innerer Reichtum tritt hier zu Tage. Es ist eine zentrierte Entrücktheit, ein verschollenes Tal, wo das Ich ganz zuhinterst steht. Ein Inspirationsquell, welcher die Zuschauer ­ auf des Sitzes Kante zwingt, den tiefsten Punkt unserer Existenz berührt. Eine halbstündige ­Spannung, die erst im tosenden Applaus ihre Erlösung findet.“
Roman Kühne, „LUCERNE FESTIVAL”, in: Luzerner Zeitung, 17.08.2017