Vilde Frang

Geige

„Die Solistin Vilde Frang schmiegt sich kammermusikalisch hinein. Nie stellt sie heraus, was der Solopart an rasanten Läufen und anderen Gemeinheiten zu bieten hat, stattdessen leuchtet sie aus, was für Nuancen im Reich des pianissimo zu finden sind. Unerschöpflich viele, scheint es, jedenfalls wenn man Frangs Sensibilität und Subtilität hat und ihre phänomenal tragfähige Vuillaume-Geige.“
Verena Fischer-Zernin , „Eine Dirigentin, die überzeugt, statt zu herrschen“, in: Hamburger Abendblatt, 27.11.17

 

„Glasklar und von unprätentiöser, reifer Virtuosität spielte die Norwegerin, ließ das nachdenkliche Vortasten hören und zeigte sich zugleich von jener Bestimmtheit, die ihren immer eigenwilligen und immer sicheren Umgang mit der von ihr gewählten Musik ausmacht. Der doch etwas verschwommen erscheinende zweite Satz war dadurch dringlich. Das für die Solistin sicher anstrengende Spektakel des dritten entwickelte sich ruhig und gefasst bei jedoch kontrastreichstem Programm zwischen Teufelsgeigertum, meditativen Phasen und Ausbrüchen hin zur schieren Üppigkeit. [..] Vilde Frangs Präsenz ist durchschlagend, auch ist der Geigenpart wahrlich der Fremdenführer durch das merkwürdige Werk. Überdurchschnittlich prägte die Solistin also den Mittelteil des Programms, […]“
Judith von Sternburg, „Erwachen heiterer Gefühle“, in: Frankfurter Rundschau, 28.11.2017

 

„Ein Traumpaar waren Gražinyte-Tyla und Vilde Frang in Elgars Violinkonzert. Und für das Orchester war die Musik des Briten Muttermilch. Eine milde Süße, die nie kitschig klang, gab die Geigerin dem langsamen Satz, der innig, wie ein Gebet, klang. Wie elegant und mit welchem Luxusklang die Norwegerin in den schnellen Sätzen Linien formte, war sensationell.“
Julia Gass, „Mirga Gražinyte-Tyla beeindruckt als Dirigentin“, in: RuhrNachrichten, 20.11.2017

 

„„Magisch“ und „eine der ehrlichsten Liebeserklärungen in der Musik überhaupt“ nennt die Geigerin Vilde Frang selber Béla Bartóks Erstes Violinkonzert. Und hinreißend persönlich, verletzlich, aber auch unablässig intensiv zelebriert die preisgekrönte Norwegerin den Solopart.“
Christian Strehk, „Emotionen mit Vilde Frang“, in Kieler Nachrichten, 15.05.2017

 

„Wunderbare Technik, sehr gute Intonation und emotionale Wärme sind die Stärken von Vilde Frang, die im Matineekonzert rechtmäßig gefeiert wurde.“
Olaf Weide „Wie ein Schilfhalm im Wind“, in: Kölnische Rundschau, 06.02.2017